Stauden und Zierpflanzen
Die Balier gestalten ihre Gärten und Höfe mit einer beeindruckenden Vielfalt farbenprächtiger Stauden und Zierpflanzen. Viele der Blüten finden sich in den täglichen Opferschälchen wieder.
Frangipani – Kemboja – apocynaceae
Der Tempelbaum schlechthin: Seine weißen, gelben, rosa oder roten Blüten duften betörend und schmücken Tempel, Höfe und Opfergaben. Nach ihm ist auch eine unserer Villen benannt.
Wüstenrose – Adenium – adenium obesum
Eine beliebte Topfpflanze Balis, die häufig in den Höfen der Häuser aufgestellt wird.
Engelstrompete – datura arborea
Die stark duftenden, giftigen Zierpflanzen wachsen in den kühleren Bergregionen Balis.
Heliconien – Pisang Merah – heliconia
Die „Hummerscheren“ mit ihren leuchtend roten Hochblättern gehören zu den auffälligsten Blüten der Tropen.
Roseneibisch (Hibiskus) – Kembang Sepatu – hibiscus rosa-sinensis
Die großen Blüten des Hibiskus gehören zu Bali wie die Reisterrassen – auch er ist Namensgeber einer unserer Villen.
Sandat – Kenanga – cananga odorata
Kultiviert als Strauch, sonst ein hoher Laubbaum mit unscheinbaren, wohlriechenden Blüten. Gerne werden die Blüten auf Opfergaben gelegt oder ins Haar gesteckt.
Alpinie – Onje – alpinia purpurata
Diese Pflanze gehört zu den Ingwergewächsen; die Blüte wächst wie eine große Ähre.
Hakenlilie – Kumis Kucing – crinum amabile
In Indonesien wird diese Pflanze „Katzenbart“ genannt.
Weitere Stauden und Zierpflanzen
Zur Vielfalt der balischen Gärten gehören außerdem: Geweihfarn (Tanduk Menjangan, platycerium bifurcatum), Blutbanane (Pisang Darah, musa sumatrana), Fächerpalme (Pisang Kipas, ravenala madagascariensis), Flaschenpalme (Palm Botol, hyophorbe americulis), Rotstielpalme (Palm Merah, cyrtostachys lakka), Baumfarn (Paku Raja, alsophila glauca), Nestfarn (Pakis, asplenium nidus), Wunderstrauch (Boring Nuri, codiaeum variegatum), Puderquasten-Strauch (calliandra), Weihnachtsstern (Kembang Racun, euphorbia pulcherrima), Pagodenblume (Bungga Pagoda, clerodendrum speciosissimum) und Keulenlilie (Andong Merah, cordyline fruticosa).